Von
Christina Lynn
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Dr. Anna Lukasson-Herzig, CEO von nyris, wurde gemeinsam mit Prof. Dr. Björn Ommer für die Arbeit an der KI-Technologie „Stable Diffusion“ für den Deutschen Zukunftspreis 2024 nominiert.
Heute Morgen wurden die Nominierten für den Deutschen Zukunftspreis 2024 bekannt gegeben, und unsere nyris-Gründerin und CEO, Dr. Anna Lukasson-Herzig, fühlt sich geehrt, neben Prof. Dr. Björn Ommer von der Ludwig-Maximilians-Universität München nominiert worden zu sein. Dr. Anna Lukasson-Herzig nahm gemeinsam mit Prof. Dr. Ommer an der Nominierungszeremonie in München teil, um ihre gemeinsame Arbeit an der Entwicklung und Anwendung von „Stable Diffusion“ zu feiern.
Die Kommunikation zwischen Menschen und Computern ist dank der kontinuierlichen Fortschritte im Bereich der Künstlichen Intelligenz immer einfacher geworden. Computer sind mittlerweile in der Lage, Anfragen in natürlicher menschlicher Sprache zu verstehen und auszuführen. Die enorme Rechenleistung und die Ressourcen, die für diese Weiterentwicklungen erforderlich sind, stehen jedoch häufig nur großen Technologieunternehmen zur Verfügung, die bereits über die notwendige Infrastruktur verfügen.
Die Forschung von Prof. Dr. Björn Ommer zielt darauf ab, diese Abhängigkeiten zu verringern, indem KI-Modelle entwickelt werden, die ebenso leistungsfähig sind, jedoch weniger Rechenleistung erfordern, wobei „Stable Diffusion“ als Grundlage für die Demokratisierung generativer KI dient.
Stable Diffusion ist ein Open-Source-Algorithmus für generative KI, der Bilder auf der Grundlage spezifischer Eingaben wie Textvorgaben, Bilder oder einer Kombination aus beidem generiert. Der Prozess besteht aus zwei Phasen: dem Vorwärtsprozess, bei dem einem sauberen Bild nach und nach zufälliges Rauschen (d. h. statisches Rauschen) hinzugefügt wird, wodurch Pixel-Zufälligkeit entsteht, und dem Rückwärtsprozess, bei dem der Algorithmus das Rauschen schrittweise entfernt, um das Bild wiederherzustellen. Das Modell ist darauf trainiert, bei jedem Schritt eine berechnete Menge an Rauschen vorherzusagen und zu subtrahieren. Da der Prozess der Rauschunterdrückung nicht deterministisch ist, ist das Endergebnis ein neu generiertes Bild, das dem Original ähnlich, aber nicht identisch ist: ein von Natur aus einzigartiges Bild, das von der KI erstellt wurde.
Dieser innovative Ansatz erfordert weniger Rechenleistung, wodurch generative KI effizienter und zugänglicher wird. Das Ziel war schon immer, diese Technologie zu demokratisieren, indem sie für alle kostenlos und offen zugänglich gemacht wird, um neue Anwendungen und Innovationen in verschiedenen Bereichen zu fördern.
Eine dieser Anwendungen ist die KI zur visuellen Identifizierung bei nyris. Unser System unterstützt Nutzer dabei, Objekte anhand von Bildern als Suchinput zu identifizieren. Wenn beispielsweise eine komplexe mechanische Maschine ausfällt, kann das defekte Teil fotografiert werden, und nyris identifiziert innerhalb von Millisekunden das richtige Ersatzteil aus umfangreichen Katalogen. Wenn unseren Kunden Bilddaten für ihren Suchindex fehlen, kann nyris Dienste zur Erzeugung synthetischer Daten bereitstellen, um aus CAD-Daten fotorealistische Modelle zu erstellen. Stable Diffusion bietet ein interessantes Potenzial zur Erzeugung hochwertiger Bilder für Kunden mit unvollständigen oder qualitativ minderwertigen Bilddaten. Das Synthetic-Data-Team bei nyris kann aus einem einzigen Produktbild oder einer detaillierten Beschreibung mehrere hochwertige Bilder von Ersatzteilen generieren und so die Datenlücke für unsere Kunden schließen.
Das nyris-Team und Forscher der Ludwig-Maximilians-Universität München arbeiten eng zusammen, um Stable Diffusion weiterzuentwickeln und neue Anwendungsmöglichkeiten zu schaffen. Langfristiges Ziel ist es, die Möglichkeiten generativer KI zu erweitern und vor allem die Kommunikation zwischen Mensch und Maschine effizienter zu gestalten.
Wir danken der Zukunftspreis-Jury für die Nominierung und die sorgfältige Prüfung und gratulieren den anderen Kandidaten: INFINEON für „Power für die Energiewende: Elektrifizierung großer Antriebe mit energiesparenden Chips“ (Dr. Konrad Schraml ) und OSRAM für „Digitales Licht: intelligente LED-Technologie für die Welt von morgen“ (Dr. Norwin von Malm, Stefan Groetsch, Hermann Oppermann).
Verpassen Sie nicht die Preisverleihung am 27. November in Berlin.

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